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Nachrichten der Botschaft
22 Juni 2009

Am 22. Juni fand in den Räumlichkeiten der Deutschen Gesellschaft für auswärtige Politik in Berlin trilaterale Konferenz "Russland, Ukraine und die Östliche Patrtnerschaft der EU" mit der Teilnahme von Juri Poluneew, Generalsäkretär des Ausschusses für Finanzen und Bankenwesen der Werhowna Rada, Taras Tschernowol, Ersten stellv. Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses der Werhowna Rada Leonid Kozhara, stellv. Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses der Werhowna Rada (Partei der Regionen), Anatolij Orel, Gesandter, Direktor, Zentrum für Internationale und Vergleichende Studien, aber auch führenden Politikern Russlands uns Deutschlands  statt.

Die Schwerpunkte der Veranstaltung waren das Engagement in der Region der EU im Bezug auf die verbesserten Vereinbarungen im Bereich der Energieversorgungssicherheit und die euroatlantischen Aussichten der Ukraine sowie deren Auswirkungen auf die ukrainisch-russischen bilateralen Beziehungen.

Herr Kozhara und Herr Orel sprachen sich für die Fortsetzung der Partnerschaftskooperation im Dreieck Ukraine-Rußland-EU sowie eine konsequente Lösung der Probleme aus, die in den russisch-ukrainischen Beziehungen letztlich zu verfolgen waren.  

Prof. Gert Weisskirchen, MdB, Außenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, Deutscher Bundestag hob hervor, dass die Verflechtung zwischen Europa, der Ukraine und Russland im Bereich der internationalen Sicherheit, inkl. dessen Energieteils, als die beste Voraussetzung für die prompten Entscheidungen sowie einen konstruktiven Dialog gelten sollen.

Prof. Dr. Rainer Lindner, Geschäftsführer, Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, lenkte Aufmerksamkeit auf den Konsensmangel unter den deutschen Energieunternehmen und Konzerne hinsichtlich der Aufstockung der Hilfe den ukrainischen Partnern mit dem Ziel, die ununterbrochene Gasversorgung für europäische Abnehmer zu gewährleisten. Das gilt auch für den Bedarf an der Entwicklung der erneubaren Energien in der Region.

Der Meinung des Botschafters Deutschlands in der Ukraine Dr. Hans-Jürgen Heimsoeth nach, nach der eventuellen politischen Machtwende infolge der Präsidentschaftswahlen in der Ukraine bestehe hohe Wahrscheinlichkeit der Verbesserung der ukrainisch-russischen Beziehungen. Lediglich werde das jedoch kein Allheilmittel für die Lösung der Gasirritationen sein. Daher betonte er die Wichtigkeit der handelsfähigen Koalition der politischen Kräfte im ukrainischen Parlament, was die koordinierten Entscheidungen auch in der Modernisierung des ukrainischen Gaspipelinesystems ermöglicht.

 


 
 

 

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